Das Modell Sandkasten-Ingenieure

Wie funktioniert das? Technisch-naturwissenschaftliche Frühförderung im Kindergarten
Kinder im Vorschulalter spielerisch für naturwissenschaftliche Grundzusammenhänge zu begeistern, war die Idee, die sich der Wallenhorster Unternehmer Wolfgang Rabe zu seinem 60. Geburtstag selbst erfüllte. Mit einer Spende von mehr als zehntausend Euro machte er sich auf die Suche nach dem geeigneten Einsatzgebiet.
Idee, Anregungen, Leitlinien — am Beispiel der Andreas-Kindertagesstätte, Wallenhorst-Hollage
In der Andreas Kindertagesstätte in seiner Heimatgemeinde fand er einen kooperativen Partner zur Umsetzung seines Plans. Gemeinsam mit dem VDI und den Osnabrücker Hochschulen hoben sie das Projekt „Sandkasten-Ingenieure“ aus der Taufe.
Die Idee „Hier geht's rund ..."
Die Vorschulkinder können seit Anfang 2007 in anschaulichen Experimenten die physikalischen und chemischen Hintergründe ganz alltäglicher Phänomene erleben. Studenten aus den Fachbereichen Technik/Physik sowie Pädagogik führen die Kinder durch einfache Versuche.
Dabei kommt es natürlich auf die kindgerechte Darstellung an. Daher war es von Anfang an das Ziel, sowohl technisch-naturwissenschaftlich ausgebildete als auch didaktisch-pädagogisch versierte Lehrkräfte anzuwerben. Diese Herangehensweise hat sich in der praktischen Umsetzung prima bewährt.
Aus Überzeugung unterstützt wurde und wird das Projekt von den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und der Beratung von Gisela Lück, Professorin für Chemiedidaktik an der Universität Bielefeld. Die Expertin verfügt über langjährige Erfahrung bei der Vermittlung insbesondere chemischer Zusammenhänge an Kinder im Kindergartenalter.



